Wenn unnötiger Balast erstmal weg ist, hat man Raum um zu atmen. Um neu zu gestalten. Um frei zu sein. Um zu denken. Und um zu träumen.

Genau dieses Träume werden wir heute in Angriff nehmen. Ich glaube, dass es in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft wichtig ist, Interessen und Leidenschaften zu haben, um die Seele gesund zu halten. Was wäre ein Leben schon wert, wenn man 8 Stunden arbeiten geht, abends nachhause kommt, den Haushalt schmeißt, kurz etwas isst und dann den ganzen Abend vor dem Fernseher verbringt. Und das immer wieder. Jeden Tag. Bis an unser Lebensende. Und dann fragt man sich:“Soll es das schon gewesen sein? Hätte da nicht noch irgendetwas passieren sollen?“.

JA(!), da hätte unglaublich viel passieren können! Aber jeder ist des eignen Glückes Schmied (oder so?). Und deshalb muss man sein eigenes Leben selber in die Hand nehmen, um glücklich zu sein.

Es gibt natürlich immer Menschen, die (scheinbar) schon in der Grundschule ihre Interessen und Leidenschaften voll ausgebildet und gelebt haben und sich im Laufe ihres Lebens immer wieder für Neues begeistern können. Jedoch gibt es auch eine Gruppe von Menschen, die diese Fähigkeit erst mühsam ausgraben und erlernen müssen. Und an die soll sich dieser Post richten.

Wie entdecke ich Leidenschaften und Interessen? Und was wünsche ich mir eigentlich vom Leben? Und wie lebe ich eigentlich nach meinen Träumen?

Um sich diese Fragen beantworten zu können muss man sich erstmal selbst kennen. Um sich selber zu ergründen ist es von Vorteil, sich einen ruhigen Tag oder zumindest Nachmittag Zeit zu nehmen, um in Ruhe über sich selbst nachdenken zu können. Man sollte keine Ablenkung haben und sich nur seinem Inneren widmen.

Nun werden vier Listen angefertigt und
jede hat dabei ein anderes Thema:

  • Was kann ich? / Was ist positiv an mir? / Was mag ich an mir?
  • Was kann ich nicht? / Was ist „negativ“ an mir? / Was mag ich nicht an mir?
  • Davor habe ich Angst.
  • Das wünsche ich mir für die Zukunft! / So möchte ich sein!

Mit diesen vier Fragen deckt man unglaublich viele Themen des Lebens ab und kann gleichzeitig eine Menge daraus interpretieren und lesen. Versucht ehrlich zu euch zu sein. Niemand wird diese Listen lesen, wenn ihr es nicht wollt. Lasst in die Listen auch gern Dinge einfließen, die über euch gesagt werden, wenn ihr euch damit identifizieren könnt. Man selber sieht seine Stärken zum Beispiel oft als geringwertiger an als das Umfeld. Um eure Wünsche zu formulieren könnt ihr euch auch super eure Ängste zur Hilfe nehmen. Vielleicht möchte man ja eine oder zwei davon überwinden?

Wenn eure Listen stehen könnt ihr euch daran machen das Puzzle zusammenzusetzen. Ihr könnt daraus lesen …

  • … wo ihr zum jetzigen Zeitpunkt steht und wo euer Potential steckt! (Was kann ich?)
  • … wo eure Schwächen liegen, von denen sich vielleicht auch einige bewältigen lassen! (Was kann ich nicht?)
  • … welche Ängste euch momentan aufhalten. (Davor habe ich Angst!)
  • … wohin ihr wollt! (Das wünsche ich mir für die Zukunft!)

Was kann man mit deinem Potential anfangen? Sind einige Schwächen von dir bewältigbar? Wie kannst du deine Ängste überwinden, um deiner Zukunftsvorstellung näher kommen zu können? Wie könnte ich meine Zukunftswünsche miteinander verknüpfen?

Das Ganze ist natürlich ganz individuell anwendbar. Einige fokussieren sich eher auf ihre berufliche Zukunft und andere haben ihren Beruf schon gefunden, aber wollen sich privat weiterentwickeln. Ihr setzt den Fokus!

Auch ich habe gerade diese ganze Prozedur mal wieder hinter mir und fühle mich wunderbar sortiert. Ich, als eher gefühlsbetonter Mensch, kann so meine durcheinander gewürfelten Gefühle und Gedanken in einer strukturierter Form zu Papier bringen. Ich weiß so viel besser wo ich gerade stehe, was mein Potenzial ist, woran ich arbeiten kann und wo ich hin will.

Und wie heißt es so schön, was man träumen kann, kann man auch machen (- oder so ähnlich?)!

 

2 comments on “So entdeckst du deine Stärken!”

  1. Liebe Lucie,

    die Themen und deine „neuen“ Blog finde ich super.
    Ich finde allerdings die Schrift deiner Blogeinträge sehr schwer zu lesen, ich bin nicht sicher ob es an der Schriftart oder Farbe liegt!? Vll. lässt sich da was machen, dass man deine Texte angenehmer lesen kann!?

    Liebe Grüße

    Leonie =)

  2. Ach, dieser Post ist einfach wunderbar, Lucie! Eigentlich genau das, was ich gerade brauche 🙂 Ich studiere zwar, aber leider weiß ich noch gar nicht, wohin mich das mal führen soll, denn mit Gesellschaftswissenschaften kann man ja bekanntlich alles und nichts machen…

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