Du möchtest endlich aus deinem negativen Gedankenzyklus ausbrechen? Du hast die Schnauze voll, dass immer nur dir die negativen Dinge passieren? Du möchtest endlich Positivität ausstrahlen? Dann habe ich hier 5 Tipps für dich!

  1. Sei kein Beifahrer in deinem Leben, sondern nimm das Lenkrad in die Hand!

Menschen tendieren dazu sich selbst als Opfer zu sehen. Wir haben das Gefühl, dass wir keine Kontrolle über die Geschehnisse haben. Sie passieren uns einfach – doch das stimmt so nicht! Wir haben zwar nur eine begrenzte Kontrolle darüber was genau passiert, dafür aber die komplette Kontrolle darüber wie wir auf die Situationen reagieren. Selbst die negativsten Situationen haben etwas positives an sich.

Du hast deinen Job verloren? Dann ist das die Gelegenheit sich neu zu orientieren. Vielleicht entdeckst du eine ganz neue Sparte, die du ohne den Verlust nie wahrgenommen hättest.

Du hast in den vergangenen Monaten viel zu viel zugenommen? Dann probier doch mal eine neue Sportart aus, um zu sehen, ob sie dir Spaß macht oder probier neue und gesunde Rezepte aus, die du noch nicht kennst!

2. Hör auf dich selbst fertig zu machen!

Wir alle  haben diese böse Stimme im Kopf, die uns andauernd an die negativen Sachen erinnert. „Deine Beine sind zu dick, du bist nicht schlau genug, andere sind viel besser als du, du kannst das nicht!“ (…)

Man muss lernen diese Stimme zu ignorieren bzw. sie stumm zu schalten. Sie hat nichts im Sinn, außer dich runter zu machen und in deiner Komfort Zone zu halten. Sie ist nicht da, um dich aufzubauen, deinen Selbstliebe-Muskel zu trainieren oder dich zu großen Zielen zu motivieren. Und ganz wichtig: Das was sie sagt entspricht nicht der Realität!

Merke dir: Immer wenn deine böse Stimme sagt, dass du etwas bestimmtes nicht kannst, dann sei dir sicher, dass du es definitiv kannst!

3. Mache dich ohne ein schlechtes Gewissen selbst zur Priorität!

Dieser Punkt hat ganz viel damit zu tun deinen Selbstliebe-Muskel zu stärken. Wenn du dich auf dich selbst konzentrierst, darauf was du für Bedürfnisse hast, Wünsche und Ideen entdeckst, die in dir schlummern und dein Glück für niemanden zurücksteckst und es auch von niemandem abhängig machst, dann wirst zu merken, wie sich deine Wahrnehmung ändert. Wie auch schon in Punkt 1 angesprochen, nimmst du so das Lenkrad für dein Leben selbst in die Hand.

Du willst abends eigentlich nicht mit deinen Freundinnen weggehen, weil du sehr viel Schlaf aufzuholen hast? Dann sag deinen Freundinnen ab und gehe deinen Bedürfnissen nach. Fühle dich deswegen nicht schlecht. Anstatt einen Abend zu verbringen, der dich noch mehr auslaugt, gibst du dir selbst genau das was du brauchst!

4. Hör auf schlecht über andere Menschen zu reden!

Schnell bewertet man Menschen, die man sieht negativ: „Hast du das Kleid gesehen? Das sieht ja schrecklich aus!“. Oder man beteiligt sich aktiv an einem Lästergespräch von seinen Freundinnen/Arbeitskolleginnen. Traurigerweise macht man das oft ganz unbewusst.

Wie oft hast du in den letzten Tagen schlecht über andere geredet? Was haben diese Menschen getan? Haben sie einen Rock getragen, den sie selbst sehr schön finden, du aber nicht? Entsprach ihre Frisur nicht deinen Ansprüchen? Oder haben sie eine andere Weltanschauung als du?

Wenn man sich bewusst macht, dass niemals alle Menschen auf diesem Planeten so leben werden, wie man selbst es macht, dann ist dies definitiv ein Grund mit den Verurteilungen aufzuhören. Ich für mich persönlich kann sagen, dass ich in meinen negativsten Zeiten Menschen verurteilt habe, weil ich mich selbst so (unbewusst) besser fühlen konnte. Wenn man sich selbst schlecht fühlt, dann muss es ja jeder andere schließlich auch tun.

Fang an andere Menschen für ihre Einzigartigkeit zu bewundern. Sieh dir die verschiedenen Kleidungsstile und höre dir die verschiedenen Meinungen und Ansichten an. Du musst nichts davon für dich umsetzen, aber trotzdem haben sie eine Daseinsberechtigung.

5. Baue ein gesundes Selbstwertgefühl auf und fange an dich selbst zu lieben!

Ich kann nicht oft genug sagen, dass ein stabiles Selbstwertgefühl und vorhandene Selbstliebe der Schlüssel zu einem erfüllten Leben sind. Wenn du selbst von Liebe erfüllt bist, dann ist kein Platz für Negativität in dir. Dein Selbstwertgefühl verhindert, dass du dich allzu schnell runterziehen lässt, schlecht über andere Menschen redest, dich selbst fertig machst und dir bewusst bist, dass du wertvoll bist!

Fertige eine Liste mit den Dingen an, die du an dir magst! Äußeres und Inneres. Frage Freunde und Familie danach, was sie an dir mögen. Immer, wenn dir etwas neues einfällt, kannst du es auf die Liste schreiben und dir täglich bewusst machen, dass die böse Stimme in deinem Kopf nicht die Wahrheit sagt!

Lasst mir gern euer Feedback zu meinen Techniken in den Kommentaren da! Ich sauge wissbegierig alle Informationen auf, um Techniken zu entwickeln, die nicht nur mir, sondern auch anderen helfen. Über Kritik, Anregungen, Gedanken und Lob freue ich mich sehr!

In Liebe

Lucie

6 comments on “Positiv denken | So gelingt es dir endlich!”

  1. Huch irgendwas lief da gerade schief. Also nochmal als Kommentar.

    Hallo Lucie,

    gerade habe ich diesen Artikel zum zweiten Mal gelesen und mir einige Stichpunkte notiert. Ich finde deinen Blog super und lese sehr gerne deine Artikel.
    Sie helfen mir irgendwie weiter und ich nehme immer etwas mit.

    Leider fällt es mir nicht immer leicht alles so umzusetzen wie ich gerne würde. Vor allem der 3. Punkt, nur auf mich zu achten oder der 4. andere Menschen nicht schlecht zu machen ist gar nicht so leicht. Nachdem ich deinen Text gelesen habe, fiel mir auf, dass viele Menschen in meinem Umfeld negativ über andere Menschen sprechen. Es ist gar nicht so einfach sich da nicht mit reinziehen zu lassen oder das Thema zu wechseln.

    Vielen Dank auf jeden Fall für die Anregungen etwas in seinem Leben zu ändern!

    • Ja, diese Punkte sind nicht so einfach umzusetzen wie man denkt. Auch hier gilt: Übung macht den Meister und Achtsamkeit hilft sehr dabei. Und du hast den ersten (sehr wichtigen) Schritt schon getan – nämlich zu bemerken, was „falsch“ läuft. 🙂

      Ich wünsche dir viel Erfolg,
      Liebste Grüße! 🙂

  2. Sehr schön geschrieben! Stimme dir da in allen Punktem zu. Ich kann noch anknüpfen, dass man nicht von heute auf morgen posiiv oder optimistischer denken kann.
    Ich habe bisher überall gelesen, wieso man posiiv denken sollte, aber nie, wie ein Mensch das im Kopf umschalten kann. Das fände ich schön, wenn es auch bei dir drin wäre, denn dann wäre es restlos perfekt!
    Um ein bisschen aufzuklären, wie man positiver denken kamm: Dazu ist ein starker Wille und auch Motivation nötig. Denn es ist so, dass wir mit unseren Gedanken unser Unterbewusstsein mehr oder weniger beeinflussen können. Und das Unterbewusstsein basiert auf Gewohnheiten. Ist man gewohnt, sich selbst nicht zu schätzen und negativ zu denken, speichert das Gehirn diese Information ab und greift immer wieder darauf zurück, beispielsweise bei Stresssituationen: „Ich kriege das einfach nicht hin, andere sind sowieso viel besser!“. Gewohnheiten wehren sich bei Veränderungen- daher sollte man bewusst versuchen, die positiven Gedanken „einzuüben“ und die Gewohnheit umzustellen. Das ist ein langer Prozess bis man die innere positiv denkende Stimme im Kopf und das negative Gefühl im Bauch unter einem Hut bekommen hat, so dass die neue Gewohnheit zum positiven Denken geschaffen ist. Daher ist es soo soo wichtig, dass man es wirklich will und daran arbeitet- viele Menschen scheitern daran, da sie merken: „Positiv denken macht mich trauriger, weil ich merke, dass ich es mir anzwinge und ich es sowieso nicht schaffe“ und dann wieder aufgeben. Die Herangehensweise ist sehr wichtig- denn viele wissen gar nicht, dass es eine Gewohnheit wie beim Rauchen ist, die schwierig abzulegen ist und viel Disziplin braucht. Es ist demnach mehr als sich nur im Kopf klar machen, dass das negative kleine Männchen im Kopf unrecht hat und positiver denken mehr bringt. Es ist ungefähr genauso schwer wie nach jahrelangem Rauchen die Zigaretten kalt zu lassen- damit man so einen kleinen Vergleich hat:D das war ein gaaaanz grober Überblick, ich habe meine Seminararbeit über: „Wie führe ich ein glücklicheres Leben“ geschrieben, wo mitunter das Themengebiet: Wie werde ich optimistischer bzw. Wie denke ich positiver? Da stecken noch so viele Faktoren beisammen, die aber gar nicht in meinem Kommentar passen würden, aber falls sich jemand noch mehr dafür interessiert, kann ich ja mal etwas zum Lesen schicken^^

  3. Hallo liebe Lucie,

    habe gerade dein Video gesehen und habe mich direkt mal hierher geklickt. Dein Blog gefällt mir designtechnisch sehr gut und auch die Thematik und die Untergliederung gefällt mir sehr gut. Du schreibst über Dinge, bei denen es gut tut, sie sich hin und wieder zu gegenwärtigen.

    Schön, dass dir das Bloggen so gefällt und ich bin mir sicher, dass du viel Spaß dabei haben wirst dich über den Blog auszudrücken und viele liebe Blogger kennenlernen wirst. Ich bleibe jedenfalls als Leserin. 🙂

    Eine kleine Anmerkung noch. Auch wenn mir die Gliederung gefällt, fehlt mir eine Seite mit dem typischen Blogroll, also eine Seite, auf der alle Posts unabhängig von Thema nach Datum geordnet erscheinen. Ich persönlich mag es sehr gerne eine ganz allgemeine übersicht über die neusten Posts zu haben, um auch auf einen Blick zu sehen, womit sich der Bloginhaber im Moment so am meisten beschäftigt.

    Viele liebe Grüße und weiter so
    Ciri

  4. Zu Punkt 2 finde ich es auch ganz hilfreich sich immer wieder daran zu erinnern: Wir sind nicht unsere Gedanken. Dieses fiese kleine Männchen da oben, das für destruktive Gedanken sorgt sind nicht wir und durch das Bewusstsein darüber und vor allem durch Achtsamkeit kann man sich davon befreien.

    Übrigens finde ich deinen Schreibstil sehr angenehm und schön zu lesen, liebe Lucie. 🙂
    Algemein mit den Themen, die du hier behandelst kann ich mich sehr gut identifizieren. Freue mich auf mehr!

    • Hallo Lucie,

      gerade habe ich diesen Artikel zum zweiten Mal gelesen und mir einige Stichpunkte notiert. Ich finde deinen Blog super und lese sehr gerne deine Artikel.
      Sie helfen mir irgendwie weiter und ich nehme immer etwas mit.

      Leider fällt es mir nicht immer leicht alles so umzusetzen wie ich gerne würde. Vor allem der 3. Punkt, nur auf mich zu achten oder der 4. andere Menschen nicht schlecht zu machen ist gar nicht so leicht. Nachdem ich deinen Text gelesen habe, fiel mir auf, dass viele Menschen in meinem Umfeld negativ über andere Menschen sprechen. Es ist gar nicht so einfach sich da nicht mit reinziehen zu lassen oder das Thema zu wechseln.

      Vielen Dank auf jeden Fall für die Anregungen etwas in seinem Leben zu ändern!

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