In meinem Dreieck der Selbstliebe habe ich die Theorie aufgestellt, dass Selbstakzeptanz der erste Schritt zur Selbstliebe ist. Weitere Erklärungen findest du hier.

Das Dreieck der Selbstliebe!
Das Dreieck der Selbstliebe!

Ich möchte dir heute zeigen, warum es wichtig ist sich selbst zu akzeptieren und dir außerdem zeigen, wie du sofort damit anfangen kannst!

Wie soll ich mich akzeptieren, wenn ich xyz an mir hasse?

Akzeptanz heißt nicht, dass du anfangen sollst das Körperteil oder die Charaktereigenschaft, die du momentan hasst, zu lieben. Akzeptanz heißt einfach nur, dass du den realen Zustand als gegeben ansiehst, ohne ihn zu bewerten.

Das bedeutet aus „Ich hasse es, dass ich so schüchtern bin. Ich werde es niemals schaffen, so wie die Anderen zu sein.“ wird „Ich bin zurückhaltend.“ Punkt. Mehr nicht. Du lässt die Bewertung und schlechten Zukunftsaussichten, die deine innere böse Stimme ständig dazu dichtet einfach weg. Aus meiner früheren Annahme „Du hast fette Beine. Sie werden niemals so aussehen, wie die der Anderen.“ wurde „Du hast Beine, die von der Norm abweichen.“ Punkt.

Du bringst deine innere böse Stimme – deinen inneren Kritiker – damit zum Schweigen und siehst die Realität. Und die sieht gar nicht so schrecklich aus.

Dich permanent runter zu machen, Wunschdenken hinterher zu hängen und dir Zufriedenheit zu verwehren bringt dir nichts. Nada. Niente. An der realen Situation ändert es nichts, außer, dass du dich weiterhin schlecht fühlst.

Mach dir bewusst, dass du zwar nur begrenzt äußere Faktoren beeinflussen kannst, dafür aber die komplette Macht über dein Inneres hast. Das heißt, wenn du dich akzeptieren willst, dann kannst du es auch. Weil du dich dafür entscheidest.

Mach dir folgende Punkte bewusst:

  • Dein Hass bringt dich nicht weiter!
  • Du bist so, wie du gerade bist. Das ist eine Tatsache und okay.
  • Du hast die Wahl: Entweder hasst du dich weiter und bist unglücklich oder du entscheidest dich dazu, den ersten Schritt zu gehen.
  • Selbstakzeptanz bedeutet, dass du die Realität siehst, ohne sie zu bewerten.
  • Du bist okay so wie du bist! (Oh, wie wichtig dieser Satz ist!)

Übung

Jedes Mal, wenn deine böse innere Stimme dich klein macht und schlecht reden will, unterbrichst du sie mit einem lauten Stop! in deinem Kopf. Wenn du allein bist, dann kannst du das Wort natürlich auch laut aussprechen, um die Wirkung zu verstärken. Danach änderst du das, was deine böse Stimme dir einreden will, in die Realität.

Aus „Ich hasse es, dass ich so schüchtern bin. Ich werde es niemals schaffen, so wie die Anderen zu sein.“ wird „Ich bin zurückhaltend.“ Oder aus „Ich hasse es, dass ich Akne habe. Ich bin der hässlichste Mensch, den ich kenne.“ wird „Ich habe Pickel.“. Ignoriere die Horrorszenarien deiner bösen Stimme und erinnere dich an die Realität.

Abschließend kannst du daran noch ein Mantra knüpfen. Wir glauben, was wir wiederholt denken. Überlege dir Sätze wie „Ich bin okay so wie ich bin.“, „Ich akzeptiere mich.“ oder „Mein Aussehen definiert mich nicht.“, die du mehrmals in deinem Kopf wiederholst. Du wirst dir am Anfang komisch vorkommen, aber nach und nach wirst du dir glauben. Und fängst an die Macht deiner Gedanken wahrzunehmen.

Ich hoffe dieser Beitrag hilft dir! Ich freue mich auf dein Feedback und wünsche dir viel Erfolg. Du kannst das!♥

In Liebe

Lucie

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