Es war hart, aber ich habe gesiegt. 7 Tage habe ich keinen Kaffee getrunken.

Der Grund

Inspiriert wurde ich zu diesem Versuch von Jacko Wusch, die in einem Video erklärt, warum sie keinen Kaffee mehr trinkt. Gründe für sie sind nicht die typischen gesundheitlichen Aspekte, sondern ihr niedriges Energielevel, dass deutlich besser wurde, nachdem sie ihre morgendliche Tasse Kaffee verbannt hatte.

Nachdem diese Information ein kleines Motivationsflämmchen in mir entfacht hatte, habe ich mich im World Wide Web nach weiteren Informationen zu Kaffee umgesehen. Man liest viele verwirrende positive, sowie negative Informationen, es gab allerdings zwei Punkte die mich vollends überzeugten.

  1. Kaffee bzw. Koffein versetzt den Körper in einen Stresszustand.
  2. Die Röststoffe sollen die Magensäurebildung ankurbeln. (Was gerade bei Magenproblemen nicht sonderlich gut ist.)

Wie ich in meinem Wie es mir in letzter Zeit ergangen ist Post schon erwähnt habe, geht es mir gesundheitlich im Moment nicht so überragend, weshalb es nach diesen beiden Punkten beschlossene Sache war, den Versuch zu wagen. Tschaka!

Der Versuch

Ich hatte gelesen, dass selbst bei einem geringen Kaffeekonsum von einer Tasse am Tag Entzugserscheinungen möglich sind. Also habe ich mich mental auf Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und so weiter eingestellt. Allerdings bekam ich nichts dergleichen. Körperlich habe ich zuerst überhaupt nichts von meinem „Kaffeeentzug“ gemerkt. Ich war schlapp und müde wie immer. Und hatte riesig große Lust auf meinen morgendlichen Latte Macchiato. Nach einigen Tagen habe ich allerdings einen kleinen Unterschied zu sonst gemerkt. Meine nachmittaglichen Tiefs waren weniger doll ausgeprägt. Ich habe mich also zumindest ein bisschen energiegeladener gefühlt, obwohl ich nicht viel mehr als sonst geschlafen habe. (Was für mich definitiv ein Erfolg ist!)

Außerdem blieb meine morgendliche Unruhe aus. Da ich meinen Kaffee sonst immer auf nüchternen Magen getrunken habe (da ich erst in der Schule frühstücke), war ich morgens durch das Koffein oft recht unruhig, was ich erst jetzt – in der Kaffeepause – richtig zuordnen konnte. Diese Unruhe blieb in der letzten Woche aus und tat mir sehr gut.

Desweiteren wurde mir deutlich bewusst, dass Kaffee für mich definitiv eher eine psychologische „Droge“ ist. Ich hatte und habe permanent Lust auf Kaffee. Abgesehen davon, dass ich den Geschmack einfach mag, triggern bestimmte Situationen meine Lust auf Kaffee. Obwohl ich seit einigen Monaten meinen Kaffeekonsum auf ein bis zwei Kaffees pro Tag beschränkt habe, gibt es bestimmte Situationen bei denen ich an Kaffee denke: morgens nach dem Aufstehen, wenn ich Freistunden habe und am Nachmittag, wenn ich nachhause komme. Typische Situationen, in denen ich zum Kaffee greifen würde.

Das Fazit

Ich werde zukünftig nicht vollständig auf Kaffee verzichten, den täglichen Konsum allerdings (schweren Herzens) einstellen. Ich bin gespannt wie sich mein Energielevel auf Dauer verändern wird (vor allem, wenn ich mehr Schlaf als in dieser Woche bekomme) und habe das Gefühl weniger Kaffee tut meinem Magen und vor allem Wohlbefinden gut. Außerdem möchte ich anfangen Tee in meinen Alltag zu integrieren, den ich schon diese Woche als Kaffeeersatz verwendet habe. Da ich kein großer Teeliebhaber bin, wäre ich natürlich über Teeempfehlungen sehr glücklich. (Ab damit in die Kommentare 🙂 !)

Was denkst du über das große Kaffee-ist-ungesund-Thema? Lass es mich gerne wissen! 🙂

In Liebe

Lucie

Ps: Ihr könnt gerne #HappinessClan auf Instagram verwenden, um mir eure liebsten Teesorten zu zeigen. Ich schaue regelmäßig in den Hashtag hinein!

7 comments on “7 Tage keinen Kaffee | Das Fazit”

  1. Ich kann dir die Kräutertees von dm (Gesundes Plus) sehr empfehlen. Gerade der Pfefferminze schmeckt sehr gut. Früchtetee würde ich dir nur in Maßen empfehlen, da die Säure die Zähne sehr angreift und schädigt. Bei Kräutertees sind u.a. Kamille- und Melissentees häufig mit Pestiziden verunreinigt (sowohl teure, billige und Bio-Marken). Vorm Kauf sollte man sich da mal im Internet schlau machen.
    Gewürztees trinke ich auch sehr gern.
    Gerne mochte ich den Alnatura Schoko-Chai und den normalen Chai. Der wurde soweit ich mitbekommen habe bei dm durch die Eigenmarke ersetzt, den ich leider nicht so lecker finde. Dafür kann ich den Schoko-Chai von der Rossmanneigenmarke Kings Crown empfehlen. Der Tee schmeckt herb, leicht bitter würzig. Nicht jedermanns Geschmack ist noch dazu anzumerken 😉 der normale Chai kommt meist besser an. Eine weitere Empfehlung ist der Magie des Orient Tees von der Marke Kings Crown und der Chai-Tee von Edeka. Sie enthalten alle Süßholzwurzel, die bei einem zu hohen Konsum den Blutdruck negativ beeinflusst und deshalb auch nicht für Diabetiker geeignet ist. Aber auch wird ihr eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Zudem soll sie die Magensäurebildung vermindern.
    Sehr gerne trinke ich auch den Yogi Tee Classic und ca. 1 Tasse schwarzen Tee pro Tag. Generell achte ich darauf das möglichst keine Aromen enthalten sind und so wenig krebserregende Stoffe wie möglich enthalten sind. Der Darjeeling Tee lose von dm (Das Gesunde Plus) schneidet in der Hinsicht nicht allzu schlecht dabei ab.
    Von Teekanne trinke ich gerne Salbei-Limette und Minze-Süßholz.
    Bei der Arbeit trinke ich eigentlich nur frischen Ingwertee. Ich gieße einfach ein paar Ingwer Stücke mit heißem Wasser auf (auch mehrmals). Mir persönlich schmeckt das sehr gut und es ist auch sehr kostengünstig und gesund.
    Oder probiere es einfach mal nur mit heißem Wasser. Ich werde dafür auch häufig komisch angeschaut, aber es tut mir wirklich gut und ich trinke heißes Wasser viel lieber als kaltes und ich habe seitdem ich fast ausschließlich nur noch warmes/heißes trinke keine Probleme mehr genug zu trinken.

    Vielleicht helfen dir ja meine Empfehlungen 🙂

  2. Ich bin auch ein totaler Kaffee-Junkie 😀 wie du trinke ich morgens meinen Kaffee und frühstücke dann erst später, wenn ich von der Uni oder Arbeit heimkomme, trinke ich noch einen. Mehr als 2 oder 3 Tassen pro Tag kommen aber wirklich selten vor.
    Das Koffein ist mir dabei gar nicht wichtig, ich fühle mich danach nicht wacher oder so, ich mag einfach den Geschmack wahnsinnig gern und fühle mich dann entspannt ;D
    Hast du mal koffeinfreien Kaffee probiert? Da gibts mittlerweile auch wirklich leckere Sorten! Da ich öfter mal Magenprobleme hab, hab ich nämlich auch immer Kaffee ohne Koffein daheim 🙂
    Ansonsten mag ich bei Tee vor allem Kräutertees, von all den süßen Vanille, Erdbeer usw. wird mir übel, ich kann diesen künstlichen Geschmack gar nicht leiden 😀
    Ich hoffe du findest eine Sorte die du gerne hast,
    Liebe Grüße von einer Leidensgenossin ;D
    Ines

  3. Meine mutter trinkt auch zu viel kaffee werde ihr auf jeden fall mal deinen artikel zeigen. Ich persönlich liebe die Kuchentees,blueberry muffin strawberry cheescake und lemonpie
    Hoffe es geht dir bald wieder besser liebe Grüße

  4. Ich liebe Kaffee und als es mir im Februar seelisch nicht gut ging, mochte ich plötzlich keinen mehr. Ursache war aber dann eine Krebserkrankung und es dauerte über 3 Monate bis ich wieder Kaffe mochte und ich liebe ihm wieder. So weiß ich jetzt, wenn mir wieder für längere Zeit die Lust darauf vergeht, das mit meinem Körper etwas nicht stimmt.
    Im Herbst und Winter trinke ich auch zusätzlich gerne Tee.

  5. Lucie , ich finde es toll , dass du dein kaffeekonsum reduzierst , ich war nie so der Kaffee trinker aber danach war ich immer unruhig und aufgedreht, sodass ich lieber immer Tee trinke , ich kann dir die Tees von Teekanne empfehlen , da gibt es ganz viele Sorten vor allem zu Weihnachten, ich liebe die Sorten Türkischer Apfel und Ingwer+ lemon 🙂 liebe grüße ♡

  6. Sehr schöner Artikel! Ich bin ebenfalls absolut kein Teetrinker und liebe Kaffee – was für mich aber eine hervorragende Alternative darstellt, ist der Lebensfreude Tee von Yogitee. Nicht super billig, aber dafür wirklich mal ein ganz anderer Geschmack und absolut empfehlenswert! Bin gespannt, ob er dir auch so gut schmeckt. Liebe Grüße!

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